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  • Girona

    Die Stadt Girona ist eine Zeitreise von der Moderne bis zurück in die Antike. Sie ist eine Stadt der Kontraste. Girona ist zum einen Anlaufpunkt der Billigflugtouristen und Lloret de Mar Besucher und zum anderen ein geschichtsträchtiger Ort mit dem best erhaltenen mittelalterlichen, jüdischen Stadtteil in Europa.

    Girona oder im spanischen oft noch Gerona genannt, ist nach Barcelona die zweitgrößte Stadt in Katalonien. Durch den Flughafen (Kürzel GRO) und den Bahnhof ist Girona für viele Besucher der Costa Brava das erste Anlaufziel. Girona ist gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Girona mit ca. 750.000 Einwohnern.
    Zu den größten Orten der Provinz gehören: Girona, Figueres, Blanes, Lloret de Mar, Olot, Salt, Palafrugell, Sant Feliu de Guíxols, Banyoles, Palamós, Roses, Ripoll, Torroella de Montgrí und Santa Coloma de Farners

    Die Geschichte Gironas geht weit zurück bis zu den Iberern, mehrere Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung. Ständig wechselten die Machtverhältnisse bis in die Neuzeit. Perser, Phönizier, Kelten, Karthager und schließlich die Römer zogen in die Region und hinterließen ihre Spuren. Die Römer schufen das Kastell Gerunda bis sie von den Westgoten vertrieben wurden und anschließend wiederum die Mauren das Gebiet eroberten. Karl der Große konnte im Jahr 785 die Stadt zurück erobern, aber auch diese Eroberung hielt nicht lange an. 793 wurde Girona von Emir von Cordaba gebrandschatzt und entvölkert.
    Im 12. Jahrhundert sorgte die große jüdische Gemeinde für Wohlstand und gute Ausbildungsmöglichkeiten. Das ging allerdings nur bis 1492 gut, bis die katholischen Könige alle Juden aus Spanien vertrieben. Das ehemalige jüdische Ghetto – „Call“ in Girona ist eines der besterhaltenen in ganz Europa. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde mit Frankreich Krieg geführt und Napoleon ließ es sich nicht nehmen die Stadt nach einer sieben Monate andauernden Schlacht im Jahr 1809 einzunehmen.
    In der Neuzeit ging der spanische Bürgerkrieg nicht an Girona vorbei und 1936 unterstützte eine Garnison aus Girona den Staatsstreich von Francisco Franco. Insgesamt hatte Girona eine sehr bewegende und lange Geschichte. Zum Glück sind große Teile der Altstadt erhalten geblieben. So bildet Girona einen interessanten Kontrast zwischen moderner Stadt mit Universität, Industrie und Handel und einer beschaulichen Altstadt mit Gebäuden, die weit ins 12. Jahrhundert zurück reichen.

    Die bekannteste Kirche der Stadt, die Kathedrale Santa Maria ist eine wichtige touristische Attraktion. Sie besitzt das breiteste gotische Kirchenschiff der Welt. Von hier aus kann man auf der begehbaren Stadtmauer die Altstadt mit ihren vielen interessanten Geschäften, Cafes, Restaurants und kleinen Gassen erobern. In Girona fließen die Flüsse Güell, Onyar, und Galligants in den el Ter, der bei L’Estartit in das Mittelmeer mündet. In Girona finden sich gute und günstige Einkaufsmöglichkeiten. In den Shopping-Malls sind alle namhaften Bekleidungsmarkten vertreten, oft jedoch günstiger als im ca. 100 km entfernten Barcelona. Im Süden, in der Nähe des Flughafens gibt es auch McDonald’s, Bauhaus, Media Markt und den Outdoor Spezialisten Decathlon auf einem großen Shopping Gelände.

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  • L’Estartit

    Das frührere Fischerdorf L’Estartit wurde in den 60ziger Jahren touristisch erschlossen. Der Yachthafen sowie die vorgelagerten Inseln Illes-Medes ziehen jedes Jahr Taucher, Kanuten, Segler und Motorboot Begeisterte nach L’Estartit.


    Als Ortsteil des im Hinterland gelegenen Torroella de Montgrí ist L’Estartit landschaftlich sehr abwechslungsreich. Der Ort liegt geschützt vor den starken Nordwinden Tramontana am Bergrücken des Bergmassivs Massís del Montgrí. Nach Süden verläuft der lange, feinkörnige Sandstrand, der vom Fluß El Ter unterbrochen wird.

    Diese abwechslungsreiche Landschaft lockt Touristen mit verschiedensten Interessen an.
    Vom Hafen aus werden Touren mit Glasbodenbooten zu den Illes Medes und der Steilküste angeboten. So kann man trockenen Fußes die Unterwasserwelt des Naturschutzgebietes erkunden.
    Kanutouren werden vom Strand aus angeboten. Die kurze Distanz zu den Illes Medes lockt für einen Abstecher zu den Inseln mit Schnorchel und Flossen im Gepäck. Falls der Seegang zu ungemütlich ist, kann man mit den Kanus auch den El Ter befahren.

    Wanderer kommen auch auf ihre Kosten. Das Montgri Massiv bietet viele Wanderwege und atemberaubende Aussichten auf die Felsküste der Costa-Brava. Vom Meeresspiegel geht es auf ca. 220 m hoch, über das Massiv erreicht man auch das weithin sichtbare Castell Montgrí
    Für Taucher bietet L’Estartit die nötige Infrastruktur. Es gibt zahlreiche Tauchschulen und Boote, die Touren anbieten. Wer auf eigene Fast tauchen möchte, kann sich auch Boote mieten oder entlang der Steilküste tauchen. Die Hotels sind auf Tauchurlauber eingestellt.
    In der nahen Umgebung gibt es eine viele weitere Aktivitäten. Kartbahnen, Reithöfe, Golfplätze, Segway- und Buggyverleih, Paintball, Fahrgeschäfte und Diskotheken freuen sich über Besucher.
    Es gibt in L’Estartit für jeden Geldbeutel eine Unterkunft. Kleine versteckte Campingplätze, wie auch große Campinganlagen mit Animation, Hotels, Apartments, Ferienhäuser und mietbare Wohnwagen stehen den Touristen zur Verfügung.
    Selbst im Winter haben die meisten Restaurants, Bars und die kleine Shopping-Meile geöffnet.

    Weiterführende Links:
    Illes Medes

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  • Pals

    Alt Pals hat sich seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt. Vom großen Parkplatz im Zentrum von Pals kann man durch die kleinen Gässchen zur Kirche aufsteigen. Die Gassen werden gesäumt von Kunst- und Souvenirläden. Lokale Köstlichkeiten und der weithin gerühmten Reis aus dem el Ter Delta werden in den lokalen Geschäften angeboten.

    Am belebten Platz bevor es Richtung Kirche und Glockenturm die kleinen schmalen Gassen empor geht, lädt das „La Vila“ Restaurant / Bar zum verweilen bei einem Café solo (Espresso) oder Café con leche (Milchkaffee) ein. Das „La Vila“ hat ganzjährig geöffnet. Der coole Wirt mit Dreadlocks kann auch englisch.

    Wer in der Weihnachtszeit an der Costa Brava ist, sollte unbedingt das Krippenspiel in Alt-Pals besuchen. Rund um die historische Altstadt wird von Leihendarstellern die Weihnachtsgeschichte an vielen kleinen Ständen vorgeführt. Die gesamte Altstadt ist dann nur mit Kerzen und Fackeln beleuchtet. Ein mittelalterlicher Markt mit vielen Handwerker Ständen rundet das Fest ab.

    An der Hauptstraße in Alt-Pals findet man die Post und 2 Geldautomaten.

    Von Pals zum Strand Playa de Pals sind es ca. 5-6 km.

    Noch ein Restaurant Tipp: Kurz hinter dem Kreisverkehr auf der Straße nach Playa de Pals gibt es die besten Hähnchen vom Grill an der Costa Brava Rostisseria Can Padrès. Die Hähnchen sind aus eigener Aufzucht und die Pommes aus eigenem Anbau. Für ein halbes Hähnchen mit Pommes und Getränk zahlte man ca. 10 Euro. Can Padrès gibt es zweimal in Pals. Der größere Laden befindet sich auf dem Weg Richtung Regencós. Leider haben beide Restaurants nur vom 15.06. bis 15.09. geöffnet.

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  • Airbnb oder andere möblierte Mietwohnungen in Taiwan

    Mit Airbnb haben wir in Taiwan gute Erfahrungen gemacht. Die Wohnungen waren immer sauber, es gab „ACs“ Klimaanlagen und die Gastgeber durchweg freundlich und sehr zuvorkommend. In allen gebuchten Wohnungen gab es Handtücher, Bettwäsche, Handseife, Shampoo, Toilettenpapier und Müllbeutel.
    Da in Taiwan hauptsächlich mit Stäbchen gegessen wird, sind die Wohnungen mit dem typischen Geschirr (Teller, Suppenschüssel, Stäbchen) ausgestattet.

    Wäsche waschen – >In vielen Wohnungen hatten wir Waschmaschinen, zumeist Toplader mit einfachem Waschprogramm. Allerdings haben wir sie kaum benutzt, weil es überall Waschsalons mit und ohne Selbstbedienung gibt. Die Waschmaschinen sind größer und die Trockner effizient. Ohne vernünftigen Trockner, dauert das trocknen der Wäsche bei dem feucht, schwülem Wetter eine gefühlte Ewigkeit.
    Es gibt Waschsalons, in denen nur Automaten stehen – ohne Personal – und solche die weiteren Service, wie das Umlagern der Wäsche von der Waschmaschine in den Trockner oder Falten und Bügeln der Wäsche anbieten. Ein Waschvorgang inkl. trocknen kostete in 2018 ca. 5 Euro (175 NTD).
    Wer nach einem Waschsalon mit Selbstbedienung in der Umgebung suchen möchte, hier ist die taiwanesische Übersetzung:
    自助洗衣服務 – Waschsalon mit Selbstbedienung

  • Typisch Taiwan

    Der wohl wichtigste Knopf in jedem taiwanesischen Fahrstuhl „Tür schließen“. Sobald der letzte Wartende den Fahrstuhl betritt wird sofort der „Tür schließen“ Knopf gedrückt. Ohne diesen Schalter werden Fahrstühle in Taiwan (Vermutung des Autors 🙂 nicht zugelassen. In Deutschland sucht man diesen Knopf oft vergeblich.

    Tür schließen

    DIese Melodie kennt jeder, der schon mal Taiwan besucht hat. In Taiwan wird der Müll getrennt, jedoch gibt es keine Müllcontainer, sondern man wartet auf den Müllwagen, der sich mit der immer gleichen Melodie ankündigt. Meist fahren 2 Wagen, einer für die Restmüll und der zweite für Recycling-Material (z.B. Plastikflaschen, Blechbüchsen usw.)

    Fast jeder Häuserblock in Taiwan hat einen „self service“ Waschsalon. Fürs waschen zahlt man ca. 3 Euro und fürs trocknen 2 Euro. Falls der Waschsalon mit Personal betrieben wird, braucht man selber die Wäsche nicht von der Waschmaschine in den Trockner wechseln. Man vereinbart einfach nur die Zeit, wann man die fertige Wäsche abholen kann.

    Taiwanesischer Waschsalon
    Taiwanesischer Waschsalon
  • „Convenience Stores“ oder Gemischtwarenläden in Taiwan

    Bei Google Maps findet man sie unter „Gemischtwarenläden“ in der deutschen Version. Ohne die „Convenience Stores“ würde das Leben in Taiwan still stehen. Für den deutschen Gast erschließt sich die Liebe zu diesen besseren Tankstellenläden nicht, aber für Taiwanesen ist 7-11, Family Mart usw. Kult. Hier wird eingekauft, gegessen, sich mit Freunden oder Geschäftspartnern verabredet, die Überweisungen getätigt, Tickets bestellt und bezahlt, Geld abgeholt, Pakete von Online-Käufen abgeholt… also (fast) alles erledigt, was man zum Leben und Überlebten braucht. Die 3 führenden Ketten sind:

    • 7-Eleven
    • Family Mart 全家
    • Hilife 萊爾富

    Wer die taiwanesische Gesellschaft kennen lernen möchte, setzt sich mit einem Kaffee in einen 7-11 oder Family Mart und beobachtet das Geschehen. Morgens wird hier vor der Schule oder der Arbeit das Frühstück abgeholt, Vormittags treffen sich Geschäftsleute zur Besprechung, Paketdienste kommen vorbei und liefern ihre Pakete ab, was in Deutschland die Paketstationen übernehmen würden. Mittags wird ein warmes Lunch eingenommen und die nötigen Überweisungen getätigt. Geld wird abgeholt, es wird eingekauft, Menschen sitzten mit Ihren Laptops beim Kaffee und arbeiten. Abends treffen sich Freunde nach einem Basketballspiel auf ein Bier oder etwas Erfrischendes. Nachts kommen die Nachtschwärmer und kaufen Snacks und Getränke, manchmal sieht man Menschen die Köpfe auf den verschränkten Arme, wie sie im 7-11 ihre Nachtruhe verbringen.

    7-Eleven und Family Mart
  • Taiwan – erste Eindrücke

    Die ersten Eindrücke eines Landes sind die Wichtigsten. Einmal zur Gewohnheit geworden, ist es schwer sich in die Lage eines Neuankömmlings zu versetzten. Ich habe dieses wunderbare Land bereits seit 1997 als Messebesucher bereist. Erstmals sogar als Kind 1971 mit meinen Eltern. „Erlebt“ habe ich Taiwan allerdings erst 2014, als mich eine gute Freundin und Geschäftspartnerin eingeladen hat, ihre Insel zu erleben und nicht nur während der Messezeit: Flughafen – Messegelände – Hotel und Tschüss…
    Dieser Road-Trip 2014 von Taipeh, Yilan, Taroko, Haulien, Taitung nach Kenting hat in mir eine tiefe Sehnsucht nach dieser wunderbaren Insel Taiwan – Fomosa – die Schöne – ausgelöst.
    Die Taiwanesen sind sehr liebenswürdig, hilfsbereit und äußerst aufgeschlossen gegenüber Ausländern.
    Für Taiwanesen hat Essen eine sehr hohe Priorität.
    Tag und Nacht gibt es überall kleine spezialisierte Restaurants / Stände, die spezielle Gerichte zubereiten.
    Erster Eindruck zum Essen: Scharf, kennen die hier nicht. Alles ist gut durchgebraten oder gekocht, viele kleine Gerichte mit einer Mischung aus Gemüse und Fleisch. Und… die Taiwanesen lieben heiße Suppen, auch wenn das Thermometer 38 Grad anzeigt… dazu später
    Nachgang zum Essen: Je schmuddeliger (für Europäer) das Restaurant aussieht, je besser der Koch und das Essen. Die Küche ist immer vorne im Eingangsbereich. Es wird gezeigt, welche Zutaten verwendet werden und wie gekocht wird. Gegessen wird im hinteren Bereich. Etwas ungewohnt, aber äußerst transparent.
    Erster Eindruck zur Sicherheit: Dieses Land ist das Sicherste, dass ich bisher kennengerlernt habe. Das Smartphone oder die Geldbörse kann auf dem Tisch im Restaurant liegen bleiben, wenn man mal auf Toilette muss. Das Gepäck bleibt in der Bahn im vorderen Bereich des Abteils und man muss sich keine Sorge machen, falls man die gesamte Reise schläft.
    Taiwan ist nach meiner Erfahrung das sicherste Land auf dieser Erde. Es kommt nichts weg und falls man mal etwas verlegt hat, findet es sich garantiert im Fundbüro wieder.
    Wasser… unser wichtigster Rohstoff: Kommt in Taiwan auch aus der Leitung, aber sollte nicht getrunken werden. Am besten in den vielen 7-11, Family Mart usw. Flaschen zum Trinken kaufen.
    Öffentliche Verkehrsmittel: Es gibt nichts Besseres als die öffentlichen Verkehrsmittel in Taiwan. Sauber, pünktlich, schnell. Davon könnte sich unsere DB ein paar Scheibchen abschneiden. In den Städten gibt es die MRT – Straßen- und U-Bahn-Netz – und überregional das High-Speed-Train Netz. Alle Verbindungen in kurzen Abständen und mit dem PKW nicht zu schlagen. Die Hochgeschwindigkeitszüge auf der Westseite der Insel (THSR) rasen mit bis zu 350 kmh ihrem Ziel entgegen. Verglichen mit den maximal 120 kmh auf den Autobahnen, lässt man das Auto besser stehen.

  • Prost Bar – 1000 und eine Biersorte

    Die Prost Bar ist Teil von vielen kleinen Läden im nötdlichen Bereich der Uferpromenade. Die Bar ist nur einige qm groß und verfügt über ein paar Barhocker mit Bilck auf die Flussmündung. Aaron der Eigentümer kennt sich bestens mit den verschiedenen Biersorten weltweit aus. Seine Fachkompetenz ist gewaltig. Er kennt Herstellungsverfahren, Marken und Geschichten rund ums Bier. Wir wollten einen Around The World Bier Trip antreten, sind in Japan gestartet aber nur bis Haweii gekommen. Wir kommen wieder und setzen unsere Bierreise fort.

  • Tamsui, Danshui, Danshuei, 淡水, 淡水區

    Danshui oder Tamsui ist eine Stadt im Nord-Westen von Taipei. Sie liegt rechts zur Mündung des gleichnamigen Flusses in die Meerenge Taiwan-Strait zwischen China und Taiwan. Die Stadt ist touristisch geprägt mit mehreren „Night-Markets“ und einer belebten Ufer-Promenade.